Die Haut

Multifunktionell und höchst sensitiv

Die Haut umgibt unseren Körper wie einen maßgeschneiderten Anzug. Sie ist mit circa 2 Quadratmeter Fläche das größte Sinnesorgan des Menschen.  Die Haut hat ein Gesamtgewicht von 10 Kilogramm. Zu Ihren Aufgabenbereichen zählen: Schutzfunktion, Abgrenzung zur Umwelt, eine Ausscheidungsfunktion, die Wärmeregulation. Des Weiteren besitzt die Haut eine Kommunikationsfunktion und wird aufgrund verschiedener Rezeptoren als Sinnesorgan bezeichnet.

Schutz und Reparatur

Die Haut dient als großer Schutzwall für unseren Körper. Jede Zelle hat eine Zellmembran, welche den Inhalt der Zelle Schützen soll. Schädigende thermische, chemische oder mechanische Reize werden von den ersten Hautschichten abgefangen. Um den Schutz auch gegen Eindringlinge, wie Keime oder bestimmte Noxen verschiedenster Art gewährleisten zu können, hat die Haut einen sogenannten Säureschutzmantel. Dieser hilft außerdem gegen das Austrocknen der Haut.  Bei oberflächlichen Verletzungen sind die Zellen der Hautschichten in der Lage eine Wunde narbenfrei zu reparieren. Die dafür verantwortliche Hautschicht ist die Keimschicht. Dadurch kann sich die Oberhaut immer wieder erneuern. Es ist faszinierend, dass die Haut sich ständig regenerieren kann. Auch Schleimhäute im Darm werden nach ca. 3 Tagen ausgetauscht.
 

Abgrenzung zur Außenwelt

Wir können unsere Umwelt unter anderem durch Empfindungen wahrnehmen. Eine Empfindung, welche uns verdeutlicht, dass außerhalb von uns etwas existiert. So kann der Mensch sich selbst ein Stück mehr erkennen, denn er lernt oder erfährt, was er nicht ist. Dabei helfen die vielen verschiedenen Rezeptoren in den einzelnen Hautschichten.  Die eigentliche Wahrnehmung findet laut der Neurologie in den dafür vorgesehenen Gehirnarealen statt.

 

Was wird ausgeschieden?

Am besten kann man sich das beim Vorgang des Schwitzens erklären. Schweißdrüsen scheiden neben der Niere auch harnpflichtige Substanzen (Kreatinin, Harnstoff und Harnsäure)  aus.  Übrigens kann der Mensch bis zu 10l Flüssigkeit ausschwitzen. Des Weiteren scheidet die Haut sogenannten Talg aus, welcher die Haut geschmeidig hält und vor Austrocknung bewahrt.

Regulation der Körpertemperatur

Da bestimmte Hautschichten gut durchblutet werden, kann der Organismus die Gefäße eng oder weit stellen. Wenn wir frieren sind die Hautgefäße auf „eng“ gestellt, damit nicht unnötig die Wärmeenergie des Blutes nach Außen in die Peripherie gelangt. Anders herum ist es an heißen Sommertagen. Hierbei sind die Gefäße auf „weit“ gestellt und das Blut kann leichter Wärme aus dem Körperinneren abgeben und durch das Schwitzen wird der Körper abgekühlt. Extrem kalte Temperaturen sind für den Menschen leichter zu überwinden als extrem heiße. Da bei einer heißen Außentemperatur das Eiweiß im Blut anfangen kann zu gerinnen.

Ein Kommunikationsorgan

Die Haut kann nicht lügen! 

Wir können uns mit unserem Verhalten verstellen, eine bestimmte Rolle spielen oder uns hinter einer Charakterschwäche verstecken. In Kleidung eingepackt schaffen wir es, nach Außen hin eine gute Figur abzugeben. Die Haut jedoch ist ehrlich. Sie reagiert früher oder später auf Darmunreinheiten. Sie öffnet kleinste Gefäße bei Stress und unser Gesicht wird rot. Schweißdrüsen werden aktiviert, wenn wir uns in einer unangenehmen Situation befinden. Bei hormonellen Schwankungen reagiert unsere Haut, ohne das wir darauf einen direkten Einfluss haben.

Für Körpertherapeuten ist die Haut ein zuverlässiger Indikator für Störungen im Organismus. Schwellungen, Einziehungen, Verfärbungen, Spannungen oder Temperaturunterschiede werden durch die Haut sichtbar und fühlbar. Auch neu aufgetretene Hautunreinheiten können erste Anzeichen für eine Reaktion oder ein Kompensationsmechanismus sein.

Wie ehrlich sind wir zu unserer Haut?

 Es gibt unzählige Cremes, Pillen und Make-Up. Wir sind wahre Meister im Verstecken und Verdrängen. Pickel und Unreinheiten sind ein ästhetisches Problem. Schon in der Schule fangen heranwachsende jugendliche an, ihre Pickel zu übertünchen und in der Hofpause wird sich gegenseitig geschminkt. Dabei sollten wir die Zeichen einer unreinen Haut wahrnehmen, anstatt Sie zu übermalen. Oft wird es mit Hormonschwankungen erklärt, da zum Beispiel Testosteron die Ausführungsgänge der Talgdrüsen verkleinert. Aber wie sieht es in diesem Lebenszyklus mit dem Faktor Stress aus? Wie sehr wird auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung geachtet?

Hier möchte ich die Expertin zum Themen wie Haut empfehlen:  Adele Tschech

Ein Sinnesorgan

In der Osteopathie nimmt die Haut einen besonders hohen Stellenwert ein. Durch das Zulassen einer Berührung kann auch eine Behandlung erfolgen.
Die Hautzellen reagieren sehr sensibel auf Druck, Zug, Wärme oder Kälte.  Die Verschiedenen Rezeptoren lassen uns Berührungen in verschiedene Empfindungen einteilen. So ist der Mechanorezeptor für die Aufnahme von Druck, Zug oder Vibration zuständig. Der Thermorezeptor für die Unterscheidung von Wärme -oder Kältereize.  Ein Schmerzrezeptor hat die Eigenschaft Schmerz in dem jeweiligen Gebiet aufnehmen zu können.

 

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